• Buchebner Julia

Welche Zukunft wollen wir? Eine Einladung zum Mutausbruch.


Momentan schwirren ja viele offene Fragezeichen in unseren Köpfen umher. Eine derzeit besonders heiß diskutierte Frage lautet: Wie wird es nach Corona weitergehen? Wie sieht das Leben in Zukunft aus? Viele Zukunftsforscher*innen und Expert*innen haben sich darüber schon den Kopf zerbrochen. Sie forschen, analysieren und versuchen irgendwie vorauszusagen, mit welcher Zukunft wir es zu tun haben werden.


Das Ergebnis? „Alles ist möglich. Aber nix is fix.“


Die Meinungen über die Zukunft sind so vielfältig wie es Menschen gibt. Während uns die einen schonmal auf die Apokalypse vorbereiten, schwelgen die anderen in glorreichen Fantasien eines goldenen Zeitalters. Von der Utopie bis zur Dystopie ist wirklich alles dabei.

Das liegt daran, dass eben niemand die Zukunft vorhersehen kann. In Zeiten großer Disruption noch weniger als sonst. Wir wissen einfach nicht, welchen Lauf unsere Geschichte nimmt.


Die einzige Frage, die wir uns also stellen können, ist: Welche Zukunft WOLLEN wir denn? Wie WOLLEN wir denn leben? Wer WOLLEN wir denn sein?


Wollen wir sicherheitsbedürftiger werden, oder lieber mutiger? Wollen wir angstvoller werden, oder lieber achtsamer? Wollen wir egozentrischer werden, oder lieber solidarischer? Wollen wir uns kleinhalten oder lieber einstehen für die wesentlichen Dinge? Wollen wir gegeneinander kämpfen oder lieber kooperativ zusammenarbeiten? Wollen wir die Erde zerstören oder sie lieber ehren und respektieren als Quelle unseres Lebens?


Tja, welche Zukunft wollen wir? Welche Zukunft willst du? Hast du darüber schon nachgedacht?


Um den Weg in die Zukunft zu bahnen, die wir uns wirklich wünschen, braucht es aus meiner Sicht einen gewaltigen Mutausbruch!


Mut, das eigene Leben zu reflektieren und auszumisten

Wie soll das Leben nach der Krise für dich weitergehen? Was nimmst du mit? Was willst du zurücklassen? Die Zeit lädt uns ein, Klarheit zu gewinnen über das, was wir wirklich wollen, brauchen, können, sind. Wir haben jetzt die Möglichkeit, unsere Prioritäten zu sortieren sowie unsere Lebensweisen, Prinzipien, Gewohnheiten zu überprüfen. Hab den Mut das loszulassen, was dir nicht mehr dienlich ist! Und setze auf das, was dich nährt und stärkt. Denn eine klare und bewusste Ausrichtung in der Gegenwart ist das beste Investment für eine gute Zukunft ;-)

Mut, unbequeme Fragen zu stellen und die eigene Wahrheit zu sprechen

Mir scheint, dass uns der Weg „zurück zum business-as-usual“ momentan als die einzig erstrebenswerte Zukunftsoption verkauft wird. Das darf so nicht sein! Denn die Normalität vor der Krise war auch eine Krise! Das vergessen wir nur zu oft. Es braucht jetzt mutige Menschen, die Dinge hinterfragen und auch unbequeme Fragen stellen. Die ihre eigene Wahrheit zum Ausdruck bringen und sich offen zeigen mit dem, was ihnen wirklich am Herzen liegt. Die auch mal laut „Nein“ sagen zu Entwicklungen, die einfach nicht gesund sind. Hab den Mut, dich einzubringen, den öffentlichen Diskurs anzuregen! Die sozialen Medien etwa eignen sich dafür hervorragend.

Mut, unseren ureigenen Platz einzunehmen

Vielleicht ist dir in der Zeit des Lockdowns klar geworden, dass du lange Zeit deines Lebens irgendwelchen Idealen nachgelaufen bist, die nicht deinem wahren Wesen entsprechen? Jetzt hast du die Möglichkeit, deine Rolle im Leben zu überdenken und zu schauen, was du wirklich geben möchtest. Was ist mein Beitrag zu der Zukunft, die ich mir wünsche? Lass diese Frage in dich sinken und lausche der Antwort in deinem Innersten. Das Leben weiß sehr genau, wo es dich hinhaben will. Hab den Mut, diesem Weg zu folgen. Es ist der Platz in der Welt, den nur Du durch deine Einzigartigkeit einnehmen kannst und der einzige Platz, an dem du tiefe Erfüllung findest.

Mut, Verantwortung zu übernehmen

Zu oft überlassen wir den Lauf der Dinge dem Zufall, legen das Weltenschicksal in die Hände der anderen. Dabei haben wir viele Zügel selbst in der Hand. Jeden Tag treffen wir viele kleine Entscheidungen, die einen Einfluss haben auf die Richtung, in die wir gehen. So macht es z.B. einen Unterschied, ob wir nach den ersten Lockerungsmaßnahmen bei McDonalds Schlange stehen oder beim lokalen Gastronomen. Ob ich mir Chemiebomben ins Gesicht schmiere oder auf Naturkosmetik setze. Ob ich billige Fast Fashion oder fair produzierte Kleidung einkaufe. Hab den Mut, Verantwortung für deinen Bereich zu übernehmen und handle so, wie du die Zukunft haben möchtest!


Ja, es verlangt Mut, neue Wege zu gehen. Aber das Ziel ist es wert!


Und auf eines dürfen wir immer vertrauen: Die Zukunft, die wir uns im Herzen wünschen, ist möglich! Alles was erdacht und erträumt werden kann, kann auch erschaffen werden. Wir tragen wirklich alles in uns, um die Zukunft nach unseren Vorstellungen zu formen. Also lasst uns arbeiten an ihrer besten Version! Wir gestalten die Zukunft mit, ja, wir selbst sind der Wandel.


Über mich: https://www.lia-blog.at/ueber-lia


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© 2019 von Julia Buchebner; Bilder von Pixabay.com