• Buchebner Julia

Was echte SuperheldInnen für den Amazonaswald tun können

Wie vermutlich die meisten von euch spüre auch ich Betroffenheit, Ohnmacht und Lähmung angesichts der verheerenden Waldbrände im Amazonasgebiet. Man möchte sich doch am liebsten ein Super-Hero-Cape umwerfen und die Flammen eigenständig löschen, in der Realität aber sitzen wir gemütlich zu Hause und fühlen uns angesichts der massiven politischen, ökonomischen und systemischen Mächte, die da am Werk sind, wie ein hilfloser kleiner Niemand, der nichts ausrichten kann.


Und doch gibt es einiges, was echte Superhelden tun können:

  • Wir können Geld an die Einsatzgruppen vor Ort spenden bzw. längerfristig Organisationen unterstützen, die sich dem Schutz des Regenwalds verschrieben haben.


  • Wir können uns bilden, aufklären, uns der Hintergründe des ganzen Wahnsinns bewusst werden, und dieses Wissen mit anderen teilen.

  • Wir können unseren Fleischkonsum eindämmen, da Tiere mit Soja gefüttert werden, das im Regenwald angebaut wird.

  • Wir können Produkte von unserer Einkaufsliste streichen, die Palmöl oder andere Produkte aus dem Regenwald (Tropenholz, Gold, Soja, …) enthalten. Außerdem können wir auf Fair Trade und Bio Siegel achten.

  • Wir können (und müssen) dem Klimawandel Einhalt gebieten, da die damit verbundene Dürre die Brände begünstigt. Dazu gehört neben dem bereits erwähnten Ernährungsumstieg z.B. auch der Verzicht auf das Flugzeug, oder in die Öffis statt ins Auto zu steigen.

  • Wir können unsere Arbeitskraft in den Dienst einer sinnvollen, höheren Sache stellen. Du kannst selbst entscheiden ob du im Controlling eines Großkonzerns deine 40h absitzen willst oder ob du dich mit all deiner Liebe und Leidenschaft z.B. in umweltfreundlichen Unternehmen, NGOs, sozialen Bereichen, etc. einbringen möchtest. Oder ob du gar selbst eine Initiative gründen willst, die den Wandel auf ihre eigene Art mitträgt und begleitet.

Zuguterletzt – und das ist vielleicht das Wichtigste von allem – kannst du dein Herz für die Welt öffnen und ihr all deine liebevollen, sanften und fürsorglichen Gedanken schicken, die du hast.

Wie einem Verwandten, dem man gut zuredet wenn er krank ist, können wir auch Mutter Erde flüstern, dass wir sie lieb haben, dass wir sie brauchen und dass wir das schaffen. Wir können uns befreien von der emotionalen Wurschtigkeit und Anteil nehmen am kollektiven Schmerz, weil er auch unserer ist. Wir müssen endlich aufhören zu glauben, die Erde sei etwas Unbelebtes. Sie ist lebendig, beseelt und Alles steht mit Allem in Verbindung! Wenn du deine Liebe in dieses Netz einspeist, dann wird die Welt dadurch reicher und schöner. Wenn du Mitgefühl und Verbundenheit in dir erweckst, dann schwindet der Platz für Zerstörung und Leid. Darum versuche so gut du kannst, Liebe zu sein und aus Liebe zu handeln. Frage immer wieder dein Herz, wie es ihm geht und was es braucht, um sich voll zu entfalten und zu strahlen.

Denn ein erwachtes, reines, strahlendes Herz verwandelt. Dich selbst, dein Umfeld und schließlich die Welt.
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© 2019 von Julia Buchebner; Bilder von Pixabay.com