• Buchebner Julia

6 Tipps, wie Du als Change-Maker nicht ausbrennst!



Gehörst Du auch zu diesen Menschen, die sich mit großer Begeisterung für den Wandel in der Welt einsetzen? Die mit hohem Idealismus und mit aller Kraft versuchen, einen positiven Beitrag in der Gesellschaft zu leisten? Wenn ja, dann gehörst Du wohl zur Gruppe der Change Maker – und eines vorweg: es ist WUNDERVOLL, dass es Dich gibt und Du diesen Weg gewählt hast!


Dennoch bedeutet Change Maker sein – trotz aller Begeisterung, aller Inspiration und Beflügelung, die es mit sich bringt – nicht immer nur Sonnenschein!


Im Gegenteil, sich für eine nachhaltige Gesellschaft einzusetzen, kann auch richtig anstrengend werden!


Oft geht es viel zu langsam voran, nicht immer wird unsere idealistische Arbeit wertgeschätzt, manchmal stoßen wir mit unseren Ideen auf Unverständnis oder aber wir vergessen und verausgaben uns selbst, während wir versuchen, die „Welt zu retten“.

Ja, es gibt viele Herausforderungen, mit denen Change Maker tagtäglich konfrontiert sind! Und glaub mir, ich selbst kenne sie alle nur zu gut 😉


Damit Dir nicht die Puste ausgeht, teile ich heute mit Dir 6 Tipps, wie Du kraftvoll und motiviert bleiben kannst, während Du Dich für höhere Ziele engagierst!


1) AUSZEITEN, AUSZEITEN, AUSZEITEN!

Ich weiß, wie schwer es einem fallen kann, Abstand zu gewinnen von den Projekten, die man ja mit großer Leidenschaft verfolgen möchte. Da wird die Mittagspause schnell für´s Connecten genutzt, eine Abendeinheit vorm PC eingeschoben und selbst beim Schlafengehen grübelt man noch an neuen Ideen herum. Aber das ist auf Dauer nicht gesund! Wir können nicht 24/7 Vollgas geben und sollten es auch nicht von uns erwarten. Vielmehr dürfen wir uns regelmäßig Auszeiten nehmen! Ein Abend nur für Dich, ein Tag in der Natur, eine meditative Entspannung, ein Wochenende voll süßem Nichtstun, was immer es ist: klinke Dich regelmäßig und bewusst aus dem Weltgeschehen aus, achte Deine Bedürfnisse und tue nur das, was Deinen Körper, Dein Herz und Deine Seele nährt! Aktive Selbstfürsorge is the key! Denn eins ist klar: nur wenn Deine eigenen Akkus voll sind, kannst Du auch kraftvoll im Außen wirken.

2) HONORIERE DEINEN WERT!

Gerade Menschen mit hohem Idealismus glauben häufig, sie müssten möglichst viel geben und dürften dabei nur wenig nehmen. Dann machen wir gerne die schlecht bezahlte NGO-Arbeit oder setzen gleich auf ehrenamtliches Engagement. Alles schön, wichtig und gut - aber letztlich muss die „Einnahmen-Ausgaben-Rechnung“ stimmen, wenn wir nicht ausbrennen wollen. Es ist wie bei einem Sparbuch: Wenn wir zu viel von uns ausgeben, ohne etwas einzuzahlen, dann sind wir irgendwann leer. Achte daher auf den richtigen Ausgleich für Dein Engagement! Sei dies Geld, Gegenleistungen, wertvolle Kontakte - erlaube Dir, es zu nehmen, und wenn es sein muss, auch zu verlangen. Denn Deine Arbeit ist unermesslich wertvoll, und sie muss Würdigung und Wertschätzung erfahren, wenn sie nicht irgendwann wie ein ausgelutschter Boden erodieren soll.


3) KENNE DEIN WOFÜR!

Jeder Change Maker stimmt mir wohl zu, dass wir eine konkrete Vision brauchen, ein attraktives Zukunftsbild, das uns anspornt und zum Handeln motiviert. Wir müssen wissen WOFÜR wir etwas tun, was wir wirklich erreichen wollen, und was uns daran so wichtig und wertvoll erscheint. Das eigene WOFÜR zu kennen, kann uns durch so manche Durststrecken tragen, es stiftet Sinn und schenkt uns Klarheit, wenn wir mal vor lauter To-Do´s den Überblick verloren haben. Wenn wir immer nur GEGEN etwas kämpfen, kann uns leicht mal die Puste ausgehen. Wenn wir aber ein inspirierendes Bild vor Augen haben, wie die Welt aussehen könnte, dann erzeugt dieses Bild in uns positive Gefühle, die uns wiederum als Kraft- und Motivationsquelle dienen.


4) STECKE DEINEN VERANTWORTUNGSBEREICH AB!

Jeden Tag erreichen uns neue Katastrophenmeldungen und da wundert es kaum, dass einem die Probleme der Welt auch gehörig zusetzen können. Aber können wir uns um alles kümmern? Nein! Sind für alles verantwortlich? Nein! Wir müssen die Last und das Leid der Welt nicht auf unseren Schultern tragen! Vielmehr sollten wir uns bewusst machen, wofür wir wirklich zuständig sind, wo wir Chancen auf einen echten Impact haben und wo wir unsere Fähigkeiten und Talente optimal einsetzen können! Natürlich gäbe es genug zu tun, aber wir haben nun mal nur zwei Hände und unser eigener Wirkungsbereich ist nun mal begrenzt. Anstatt also in irgendwelchen Allmachts- und Weltrettungsphantasie zu versinken, suche Dir den EINEN Aspekt, das EINE Geschenk, das Du dieser Welt machen möchtest, und bring das VOLL UND GANZ ins Leben! Diese kleinen Erfolgserlebnisse werden Dich mehr nähren als tausend unfertige Baustellen.


5) VERBINDE DICH MIT GLEICHGESINNTEN!

Eines darfst Du als Change Maker niemals vergessen: Du bist nicht allein! VIELE Menschen arbeiten schon daran, die Zukunft auf unserem Planeten schön, fair, nachhaltig und lebenswert zu gestalten! Millionen von Pionieren weltweit gehen bereits ganz neue Wege! Also vernetze Dich, lerne Gleichgesinnte kennen, tauscht euch aus, teilt eure Sorgen und Ängste, ermutigt und inspiriert einander! Finde die Menschen, die mit Dir auf einer Wellenlänge schwingen und die Dich unterstützen, wenn Du mal einen Durchhänger hast. Denn gemeinsam sind wir einfach stärker! Und falls sie mal nicht in Sichtweite sind, so wisse, dass Du Dich auch im Geiste mit dieser globalen Gemeinschaft von Change Makern verbinden kannst. Allein diese Vorstellung kann sehr erhebende Gefühle auslösen – probier es einfach mal aus!


6) TAKE IT EASY!

Ein wichtiger Faktor für unsere seelische Gesundheit sind Lachen, Freude und das Gefühl von Glück. Gerade als Change Maker haben wir aber oft den Blick auf das gerichtet, was nicht gut läuft, oder was verbessert werden sollte. Auf Dauer kann uns das ziemlich zermürben. Daher rate ich Dir, ab und an mal Deine Ideale über Board zu werfen, und einfach nur das Leben zu genießen, mit all dem Schönen, dem Guten und dem Wundervollen, das es auch zu bieten hat! Es läuft nicht alles schlecht in der Welt. So oft hat die Menschheit bewiesen, dass sie zu tiefen Veränderungen in der Lage ist. So oft hat die Erde gezeigt, dass sie sich selbst regenerieren und heilen kann. Nimm auch das Positive zur Kenntnis! Sieh auch diese Erfolgserlebnisse! Hab Vertrauen ins große Ganze und sei nicht allzu streng mit Dir. Wir dürfen unseren Weg in Leichtigkeit, Gelassenheit, Freude und Liebe gehen!


Denn letztlich, wenn wir eines Tages auf unserem Sterbebett liegen, wird nicht nur zählen, welchen Impact wir hatten und wir sehr wir uns angestrengt haben, sondern vor allem, wie sehr wir die Süße des Lebens ausgekostet und wieviel Liebe und Freude wir in unser Herz hereingelassen haben.



Gut, soviel mal von mir.... Hast Du noch mehr Tipps aus Deiner eigenen Erfahrung, die Du mit anderen LeserInnen teilen möchtest? Dann poste sie gerne unten in den Kommentaren oder beim Facebook-Beitrag!


Uns allen eine kraftvolle & motivierte Zeit!


Julia :-)

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